Marketingmanagement

Entscheidend ist, dass Vertrieb, Marketing und Service im Rahmen eines integrierten Marktmanagements eng zusammenarbeiten und jederzeit abgestimmt mit dem Kunden agieren.

Die Kundenwünsche kennen und das Marketing-Instrumentarium gezielt einsetzen – wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten auf!

Marketing wird oft mit Kommunikation gleichgesetzt. Dazu gehört die Erstellung von Verkaufsunter- lagen, die Organisation von Messen und das Schalten von Anzeigen. Das volle Potenzial des Marketings wird damit aber nur zum Teil ausgeschöpft, denn Marketing ist mehr als Werbung!

Ob als junger Mitarbeiter im Marketing, als Vertriebsassistent oder als Quereinsteiger aus anderen Businessdisziplinen – praxisorientiertes Know-how im Marketing ist heute für viele ein wichtiges Asset im Job.  Und auch als Marketeer, als Professional, muss man immer „am Ball“ bleiben.

Die Seminare und Tagungen der MarketingAkademie Hamburg versetzen Sie in die Lage, profundes Marketingwissen aufzubauen und in der Praxis umzusetzen – zum Beispiel in Form eines Marketingkonzepts, das Sie selbstständig erstellen. Möglich wird dies durch einen Lerntransfer, der durch einen konsequenten Praxisbezug die Inhalte vertieft, um sie dann am eigenen Arbeitsplatz anzuwenden. In den MA Seminaren behandeln wir alle relevanten Aspekte eines professionellen Marketings eingehend – vom strategischen Marketing über aktuelle Themen wie Guerilla-Marketing bis hin zum Marketing-Mix, mit seinen 4, 7 oder 9 P’s und der Wirksamkeitskontrolle.

Themen & Leistungsformen

Im Überblick

Marketing verlangt allerdings noch mehr Details, inhaltlich und organisatorisch – die „ServiceCards“ der MA leiten den Einstieg in die Themen, klicken Sie drauf oder schauen Sie auf den Kalender bzw. die „Themenübersicht“

Mehr als die Summe seiner Komponenten: Marketing-Management

Das Management des Marketings, der Entwicklung und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen, erfordert eine professionelle, organisatorisch und methodisch sichere Vorgehensweise neben der inhaltlichen Kompetenz.

Wie organisiert man ein Produktmanagement, das Marketing Management? Bis wann sollten welche Planungs- und Abstimmungsprozesse abgeschlossen sein? Wie „verkauft“ die Produktmanagerin oder der Kampagnenleiter seine Ideen intern an Produktion, Vertrieb und Service? Das Marketing Management hat also sowohl organisatorische wie inhaltliche Schwerpunkte. Als Verantwortlicher für Wachstum und Ertrag, zusammen mit Vertrieb und Service, ist es eine der interessantesten und vielfältigsten Aufgaben, die ein Unternehmen hat.

Ein Marketing-Blueprint – Besonderheiten für Produkte, Dienstleistungen und Märkte

Der Marketingprozess wird auf Konsumgüter als auch auf Industriegüter und Dienstleistungen angewendet. Dabei sind jeweils besondere Anforderungen zu berücksichtigen: Im Konsumgütermarketing sind Markenaufbau und Kooperation mit dem Handel erfolgskritisch; im Investitionsgüterbereich stehen technische Funktionalitäten, messbarer Kundennutzen und das Management der Kundenbeziehung im Vordergrund. Die besondere Herausforderung im Dienstleistungsmarketing hingegen besteht darin, „unsichtbare“ Leistungen für den Kunden greifbar zu machen und deren Nutzen aufzuzeigen. Im globalen Marketing stellt sich die Frage, welche Zielländer für ein Unternehmen attraktiv sind, mit welchen Strategien der Markteinstieg erfolgen soll und in wieweit die Vermarktungsstrategie spezifisch anzupassen ist.

Die Marke, verlässlicher Partner des Kunden:

„Produktmanagement und Marketing formulieren und kommunizieren,
der Vertrieb trägt es zum Kunden und der Service erfüllt es: das Markenversprechen.“

Michael René Weber

Kundenorientiertheit als ganzheitlicher Ansatz

Marketing lässt sich als Wertschöpfungsprozess beschreiben, der das gesamte Unternehmen konsequent am Kunden ausrichtet. Der Marketingprozess beginnt mit einer detaillierten Analyse der Kundenbedürfnisse und eigenen Wettbewerbsposition. Auf dieser Basis werden die Zielgruppen in verschiedene Segmente unterteilt.

Im nächsten Schritt wird deren Attraktivität ermittelt. Danach entscheidet das Unternehmen, welche Zielgruppen bedient werden sollen und – genauso wichtig – welche nicht. Im nächsten Schritt werden spezifische Lösungen mit klaren Wettbewerbsvorteilen und Alleinstellungsmerkmalen entwickelt. In Abhängigkeit von Kundenbedürfnissen, Kaufverhalten und Zahlungsbereitschaft können die Angebote vom preiswerten Basisprodukt bis zur hochpreiseigen, komplexen Systemlösung reichen.

Schließlich: Über welche Vertriebskanäle, mit welchen Kommunikationsmaßnahmen und zu welchen Preisen sind die Angebote zu vermarkten? Durch die segmentspezifische Ansprache können die unterschiedlichen Zahlungsbereitschaften der einzelnen Segmente optimal genutzt und die Margen optimiert werden.

Die Wirkung des eigenen Marketings erfolgreich bemessen

Eine zentrale Herausforderung ist die Messung des Marketingerfolgs. Hierzu sind Kennzahlen („Key Performance Indicators“) zu definieren, wie zum Beispiel die „Anzahl der neu im Markt eingeführten Produkte/Periode“ oder die „Steigerung des Bekanntheitsgrads“ nach dem Launch einer Werbekampagne. Entscheidend für den Erfolg des Marketings im Unternehmen ist die enge Zusammenarbeit mit Vertrieb und Service in einer gleichberechtigten Partnerschaft. Dem Vertrieb kommt dabei die Aufgabe zu, dem Marketing detaillierte Informationen über Kunden und Wettbewerber zur Verfügung zu stellen. Das Marketing verdichtet diese Informationen zu einem Gesamtbild, ergänzt sie durch zusätzliche Daten und Fakten zu kundenrelevanten Trends und entwickelt daraus neue Ansätze für den Vertrieb. Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Weiterempfehlung resultieren aus den „Momenten der Wahrheit“, die ein Kunde beim Kontakt mit einem Unternehmen erfährt. Als zentrale Schnittstelle zum Kunden kommt dem Service hier als „Markenbotschafter“ eine zentrale Marketingrolle zu.